Theater STOA

SPIEL & THEATERWERKSTATT OSTALB e.V.

Nach einer erfolgreichen Aufführung durch eine Spielgruppe der VHS wurde am 20.06.1986 die „Spiel & Theaterwerkstatt Ostalb e.V." unter der Leitung von Eberhard Schweizer gegründet. Vorsitzende war Lieselotte Holzapfel, ihr Stellvertreter Kurt Gramlich.

Ziel des gegründeten Vereins war und ist die "Förderung und Pflege des Amateurtheaters mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen sowie des sozialen und kreativen Spielens; Beratung und Betreuung im Bereich "Spiel und Theater" von Einzelpersonen, Gruppen, Schulen, Organisationen und Verbänden. Der Verein bietet Fortbildungsmaßnahmen im spiel- und theaterpädagogischen Bereich sowie Beratungsgespräche an. Er betreibt eine oder mehrere Amateurtheatergruppen mit dem Ziel eigener Inszenierungen." (Aus der ersten Satzung 1986)

Schon seit 1987 prägen die jährlich stattfindenden "Ostalb-Spieltage" als Amateurtheater-Festival die Arbeit der STOA. Wegen der Corona-Pandemie musste diese Tradition leider für drei Jahre unterbrochen werden.

Am 15.Mai 1997 übernahm Cornelia Fleck die Leitung der STOA. Sie war zuvor am Theater der Stadt Aalen tätig und förderte die Zusammenarbeit der beiden Theater, wobei sie ein niederschwelliges Angebot für "Neulinge" bot.

Anfang November 1999 zog die STOA zum ersten Mal in eine eigene Spielstätte: eine unbenutzte Halle der ehemaligen Firma Ostertag. Der Spielort nannte sich FRATZ (Freies Amateur-Theaterzentrum).

Am 19.01.1991 wurde Doris Glasbrenner zur Vorsitzenden des Vereins gewählt. In dieser Aufgabe folgte ihr Emmi Koch. Während das FRATZ die vorwiegende Spielstätte war, versah Dr. Roland Schurig das Amt des Vorstandsvorsitzenden. Vor dem Umzug ins sogenannte „Theater auf der Aal“ wurde Kurt Gramlich zum Vorstandsvorsitzenden gewählt. Bis zu dieser Wahl versah er seit Vereinsgründung das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden.

2000 verließ Cornelia Fleck die STOA und wurde durch Friedrich (Fu Li) Hofmann abgelöst.

1996 entwarf Sonja Wilhelm Das STOA-Logo, das einen „Stern“, das Pentagramm, zeigt, das mit einem „Bein“ eine Barriere übersteigt: „Der Stern, der sich traut“ steht sinnbildlich für den Verein.

Ende der 90iger Jahre erfreuten sich Planspiele - Spielabende unter einem bestimmten Motto – großer Beliebtheit, während unter Hofmanns Leitung Projekte wie "Bühne-Fairtig-Los", Kurzfilme mit Schülerinnen und Schülern, entstanden. Das Thema Prävention besitzt seitdem bei der STOA einen hohen Stellenwert und wurde durch zahlreich angebotene Klassenzimmerstücke verwirklicht.

2005 übernahm Dinah Politiki Geschäftsführung und Spielleitung der STOA. Ihr gefielen die Spielfreude und das hohe Niveau der Amateurschauspieler und sie führte die Tradition der Prävention und jährlicher Premieren der verschiedenen Gruppen weiter. Sie erwarb für die STOA eine Ausbildungslizenz und bildete in mehreren Durchgängen Spielleiter aus.

Das Jahr 2008 war geprägt durch den Umzug der STOA an den jetzigen Standort: ehemalige Tanzschule in der Bischof-Fischer-Straße, genannt „Theater auf der Aal“. Der Standort bot sowohl den STOA-Gruppen als auch den Theatergruppen der Lebenshilfe Platz zum Proben und für Aufführungen. Der Adressbegriff „Theater auf der Aal“ wird nicht mehr verwendet, um die möglichen Besucher nicht zu verwirren.

Die Theatergruppen der Lebenshilfe sind seit Langem mit der STOA verbunden und gestalten das Amateurtheater-Festival mit. Da Gruppenmitglieder und Besucher der Lebenshilfe-Aufführungen einen barrierefreien Zugang brauchen, ist die STOA schon seit einigen Jahren auf der Suche nach einem barrierefreien Domizil, um die Inklusion der Menschen mit Handicap weiter fortführen zu können.

Dr. Roland Schurig gab sein Amt an Kurt Gramlich weiter. Kurt Gramlich wurde zunächst von Dr. Schurig und später von Dr. Jens Lüdecke als stellvertretender Vorsitzender unterstützt. Seit dem 09.05.2019 ist Dr. Jens Lüdecke Vorstandsvorsitzender der STOA, seine Stellvertreterin ist ab dem 27.9.2021 Brigitte Himmer.

2015 übernahm Siegfried Hopp die Spielleitung und Geschäftsführung der STOA. Während seiner Tätigkeit fand 2016 das 30jährige Jubiläum der STOA statt. Siegfried Hopp arbeitete vorbildlich mit verschiedenen kulturellen Institutionen zusammen und konnte eine Reihe niederschwelliger Angebote bereithalten und daraus Projekte entwickeln. Zum 31.08.2019 gab Siegfried Hopp seine Tätigkeit bei der STOA auf.

Neuer Spielleiter wurde Semjon Dolmetsch. Seine Zeit war geprägt durch die Lockdowns der Coronazeit und so widmete er sich organisatorischen Aufgaben, z. B. der Neugestaltung der Homepage, der gestalterischen Vereinheitlichung der Außendarstellung, der Zusammenstellung von Teams für verschiedene Vereinsaufgaben.

Nach kurzer Zeit bot sich für den Spielleiter eine andere berufliche Perspektive und er wurde im Frühjahr 2021 von Mirijam Kälberer abgelöst. Frau Kälberer litt sehr unter den Einschränkungen durch die Coronabestimmungen und vermisste den Austausch mit Kollegen und gab zum 31.10.2021 die Stelle wieder auf. Neuer Spielleiter und Geschäftsführer wurde Benjamin Retetzki, der sich am 26.04.2022 in der Mitgliederversammlung vorstellte. Auch Benjamin Retetzki widmete sich zunächst organisatorischen Themen, konnte inzwischen aber schon Aufführungen begleiten. Leider fand 2022 noch kein Theater-Festival statt, da die Amateurgruppen wegen Corona keine Chance zur Vorbereitung hatten.

STOA-Aktivitäten im Überblick:

  • Amateurtheater-Festival, jährlich
  • Probenarbeit aller Gruppen (Theaterwerkstatt, TOA, Dramen Damen, Aaleswisser (Impro-Gruppe)
  • Jährliche Aufführungen aller Gruppen
  • Angebot von Präventionsstücken in Schulen
  • Probenarbeit und Aufführungen der Lebenshilfe-Theatergruppen
  • Projekte zum Mitmachen für alle Interessierten
  • Kinder-Theater-Gruppen
  • Theatergruppe „50something“
  • Gastspiele (nicht nur im Rahmen des Amateurtheater-Festivals)

Dieser Artikel wurde verfasst von:

Agnes Gloning

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